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News

Neuer stellvertretender Chefarzt am Bezirkskrankenhaus Bayreuth

Den richtigen Ton finden, das kann er. Den Ton angeben auch. Genauso wie auf andere zu hören, sich aufeinander einzustimmen, miteinander etwas zum Klingen zu bringen, Harmonien finden, Dissonanzen aushalten. Ein Musiker im Ärzteteam – gar keine so schlechte Voraussetzung: Seit Beginn des neuen Jahres ist Maximilian Huhn, Jahrgang 1982, stellvertretender Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirkskrankenhaus Bayreuth

Musik begleitet Maximilian Huhn schon lange. Er besuchte ein musisches Gymnasium, lernte und spielt Klavier, Orgel und Fagott (für die Orgel hat er sogar den C-Schein, ein Prüfungsnachweis für nebenberufliche Kirchenmusiker), jetzt, als Mediziner, spielt er im bayerischen Ärzteorchester Fagott große symphonische Werke. Doch zur Profession wurde seine Liebe zur Musik dann doch nicht. Psychologie hatte ihn immer gereizt, erzählt er. Nach dem Zivildienst in der Strahlentherapie beschloss er, Medizin zu studieren – „ich wollte therapeutisch tätig sein“ – und ging nach München. Sein PJ machte Maximilian Huhn dann in der Psychiatrie. Und er blieb.

Er fing an, zu forschen. Es genügte ihm nicht. „Ich wollte immer unbedingt mit Patienten arbeiten.“ Er forschte weiter, sein Thema: Psychosen. Er promovierte, habilitierte. Wurde Oberarzt in München, wollte aber immer zurück nach Oberfranken, zurück nach Bamberg. Bei der Sozialstiftung Bamberg leitete er zuletzt die Akutstation, später noch eine allgemein-psychiatrische Station.

Was ihn dennoch nicht los ließ, war die Lehre. „Ich bilde wahnsinnig gern aus“, erzählt er. Und so wurde das Bezirkskrankenhaus Bayreuth interessant, kann er hier doch alles verbinden – Psychiatrie, Forschung, Lehre am Medizincampus Oberfranken. Klinisch verantwortet er am Bezirkskrankenhaus Bayreuth die A8 und die Tagesklinik 3.

Maximilian Huhn stammt und lebt nach wie vor in Bamberg. Ihm, seiner Frau und seinen drei Kindern (das jüngste ist ein Jahr alt), gefällt es dort und so heißt es täglich pendeln.

„Ich bin sehr gespannt“, sagt Maximilian Huhn, aktuell noch dabei, sich auf dem weitläufigen Klinikgelände zurechtzufinden. Bewegen wolle er etwas, für die Menschen, für seine Patienten. Den richtigen Ton und den richtigen Rhythmus wird er finden.