Die Übung simulierte eine Geiselnahme in der Klinik für Forensische Psychiatrie, bei der ein Pfleger und eine Pflegerin im Bezirkskrankenhaus Bayreuth von Männern als Geiseln genommen wurden. Diese außergewöhnliche Lage ist keine Routine, sondern stellte alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen vor schwierige Herausforderungen. Bayreuther Polizisten mehrerer Dienststellen und ein Spezialeinsatzkommando (SEK) arbeiteten Hand in Hand, um den Ernstfall bestmöglich zu simulieren und zu trainieren.
Die Übung lief unter Berücksichtigung vorhandener Konzeptionen ab, begann mit dem Eintreffen der ersten Streifenbesatzungen der örtlich zuständigen Dienststelle und endete mit der Festnahme der Täter durch das SEK. Die Geiseln blieben zum Glück unverletzt. Zwischendurch stellten die Geiselnehmer Forderungen und führten intensive Gespräche.
Die hervorragende Zusammenarbeit und die gemeinsame Planung dieser Übung waren von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Ablauf. Die enge Kooperation zwischen der Polizei und den Verantwortlichen des Bezirkskrankenhauses hat nicht nur die Übung maßgeblich unterstützt, sondern auch gezeigt, wie wichtig eine gut abgestimmte Zusammenarbeit in Krisensituationen ist.
Das Ziel war, die Übung unter möglichst realistischen Bedingungen durchzuführen. Aus diesem Grund konnten im Vorfeld keine Informationen bekanntgegeben werden. Wir bitten hierfür um Verständnis.
Die Beteiligten ziehen ein positives Fazit. Die Übung hat gezeigt, wie wichtig es ist, auf außergewöhnliche Lagen bestens vorbereitet zu sein. In einer Abschlussbesprechung werden nun die gewonnenen Erfahrungen zusammengefasst und ein ausführlicher Erfahrungsbericht erstellt.